Kurze, präzise Worte wie Morgendunst, Neonregen oder Basarwind malen sofort Kulissen, ohne Orte zu vereinnahmen. In Kombination mit Jahreszeiten, Tageszeiten und Texturen entstehen Serien, die Sammlerinnen ansprechen, Orientierung geben und Gesprächsanlässe für neugierige Gäste am Wohnzimmertisch schaffen.
Feine Linien, architektonische Schatten und reduziertes Kolorit lassen Duftwelten ruhig atmen. Eine Skizze von Pflastersteinen, ein schematischer U-Bahn-Plan oder stilisierte Kacheln zitieren Orte, ohne sie abzubilden. So bleibt Interpretationsspielraum, der Respekt und eigene Erinnerungen gleichermaßen einlädt.
Gebrochenes Elfenbein für Paris, elektrisch kühles Blau für Tokio, erdiges Ocker für Marrakesch: Farbnuancen führen die Nase. Matte Oberflächen, leichtes Frostglas und kleine Akzente in Metall schaffen Haptik, die das Anzünden zu einem bewussten, wiederkehrenden, fast rituellen Moment im Alltag macht.
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